Überall Ausnahmezustand

Foto: Haus am Dom Frankfurt16. Mai 2020 – Radikale Demokratisierung – gerade jetzt in der Krise! Corona, Klima, Flucht, Armut, Rechtsruck, Ungleichheiten – es wackelt allenhalben! Wie weiter mit unserer Demokratie? Ist ein inklusives, nachhaltiges Gemeinwesen nur durch eine Demokratisierung unserer Demokratie zu erreichen? Welche Wege hin zu einer demokratischeren und sozialökologischen nachhaltigeren Zukunft können wir gehen? Ab 16. Mai 2020 habe ich zu diesen Fragen mit Dr. Dagmar Comtesse, Politische Philosophin, Wilhelms-Universität Münster und Ilija Trojanow, Autor und Weltensammler aus Wien,  ins Gespräch. Die Moderation lag bei Andreas Schwarzkopf von der Frankfurter Rundschau. Veranstalter war der DGB Frankfurt, die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt und die Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom. Medienpartnerin war die Frankfurter Rundschau. Die Podiumsdiskussion wurde aufgezeichnet und kann hier angeschaut werden.

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Live-Gespräch zum Jacobin-Artikel

Am Live-Gespräch zum Jacobin-Interview6. Mai 2020 hatte ich die Gelegenheit, ein Live-Gespräch mit Ines Schwerdtner (Chefredakteurin des Jacobin-Magazins) zu führen. Anlass war mein Magazin-Beitrag »Nicht jede Krise ist eine Chance« vom 17. April dieses Jahres (siehe unten). Sie können das Video (60 Minuten) mit einem Mausklick auf das Foto anschauen.

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Zur politischen Ökonomie einer Seuche

SPW-LogoDie Welt ist im Ausnahmezustand. Ursache ist Covid-19 – eine Krankheit, für die es noch keine Therapie gibt. Das Virus Sars-CoV-2 wirkt antisozial. Einziger Schutz ist Social Distancing. Hält man Abstand und bleibt zuhause, bedeutet das radikale Entgesellschaftung, ja Entgemeinschaftung menschlichen Lebens. Jede andere Person kann Viren übertragen. Deshalb muss digitalisierte Kommunikation einstweilen ersetzen, was sonst Direktkontakte zwischen Menschen leisten. Steckt in der Corona-Krise dennoch eine Chance? Manch öffentlich geführte Debatte legt das nahe. »Jetzt oder nie: Der Corona-Schock birgt die Chance auf eine bessere Welt«, titelt beispielsweise der Spiegel. Bei so viel Einigkeit und der verständlichen Sehnsucht nach positiven Botschaften in dunklen Zeiten fällt Widerspruch schwer. Ich wage ihn dennoch. Lesen Sie dazu meinen Beitrag »Ausnahmezustand. Zur Politischen Ökonomie einer Seuche« in der spw-Ausgabe 237 (PDF-Datei, 230 kB).

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Mobilität für alle durchsetzen

Im Rahmen des »Ratschlag öffentlicher Nahverkehr Gute Arbeit schaffen – Mobilität für alle durchsetzen – Klima retten« der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Mai 2020 rede ich im Video vom 29. April 2020 über die derzeitige prekäre Situation im öffentlichen Nahverkehr. Die »ökolisch/ökonomische Zangenkrise«, der dramatische Einbruch der Weltwirtschaft und die damit verbundenen ökologischen Auswirkungen sind Schwerpunkt in meinem Statement. Der Ratschlag selbst findet am 9. Mai 2020 von 14 bis 17 Uhr Uhr nnline statt. Infos und Anmeldung: www.rosalux.de/ratschlag-oepnv.

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Kita-Studie sorgt für Wirbel

inSüdthüringenDie Kita-Studie des Arbeitsbereichs (Autor Martin Ehrlich) ist veröffentlicht und sorgt für Wirbel.  Aktuell arbeiten rund 14.500 Personen als pädagogisches Personal in Thüringer Kitas (ohne Leitungskräfte). Bis 2030 werden aufgrund von Renteneintritten in der erwartbaren Variante rund 6.000 neue Fachkräfte benötigt. Würden die Personalschlüssel auf ein Niveau angehoben werden, wie es unter anderem die Bertelsmann Stiftung fordert, benötigte Thüringen rund 19.000 zusätzliche Fachkräfte. Die Studie kann hier (PDF-Datei) im Download bezogen werden. Die »Berechnungen der Nachfrage und des Angebotes an pädagogischem Personal in Perspektive 2030« des ZeTT-Zentrums Digitale Transformation Thüringen kann hier nachgelesen werden (PDF-Datei). Den Bericht von »inSüdthürigen.de« erhalten Sie durch einen Mausklick auf das Logo. Das Video zur (digitalen) Pressekonferenz bekommen Sie hier.

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»Nicht jede Krise ist eine Chance«

JACOBINJacobin Deutschland hat in leicht gekürzter Fassung einen Betrag veröffentlicht, den ich zur Corona-Krise geschrieben habe. Der Beitrag findet sich unter https://jacobin.de/artikel/klaus-dorre-corona-krise-chance. Jacobin ist eine der führenden internationalen Publikation der sozialistischen Linken. 2011 in New York geboren, erscheint Jacobin inzwischen auf Englisch, Italienisch, Portugiesisch – und nun auch auf Deutsch. Jacobin bringt scharfe Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur auf 128 illustrierten Seiten – und das mit unverwechselbarem Design. Abonnieren kann man die Zeitschrift unter:  www.jacobin.de. Jacobin sucht ständig nach frischen Ideen und ist auch an Beiträgen von Nachwuchswissenschaftler/innen interessiert.

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»Die Krise wird sich noch lange hinziehen«

Friedrich-Schiller-Universität JenaNach dem Ende der Corona-Krise wird die Krisensituation nicht vorbei sein, da bin ich mir sicher. Ich gehe davon aus, dass die Welt, auch die Arbeitswelt, nach Corona eine andere sein wird. Es werden viele Herausforderungen zu meistern sein, die globale Änderungen verlangen. An der Corona-Krise ist nichts gut und ich wünsche mir mehr Klartext und Handeln statt Floskeln. Doch ich sehe auch einige wenige positive Auswirkungen – und viel, viel Arbeit für die Zukunft. Das Interview finden Sie hier.

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Jena soll Geflüchtete aufnehmen

Jenaer NachrichtenIn einem offenen Brief aus der Jenaer Zivilgesellschaft wird Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) aufgefordert, dass die Stadt – auch und gerade während der Corona-Krise, weitere Schutzbedürftige aufnimmt. Ich gehöre zu den Unterzeichnern.

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Autostudie erschienen!

Logo Stiftung Neue LänderSoeben erschienen ist unsere Studie zur Auto- und Zulieferindustrie in fünf neuen Ländern. Der Thüringen-Teil wurde von einer Forschungsgruppe des Bereichs Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der FSU Jena erstellt. Die Studie macht deutlich, dass ein Großteil der Betriebe in Thüringen auf die im Gange befindliche Transformation schlecht vorbereitet ist. Allerdings, auch das zeigen die Untersuchungen, stellt sich die Situation von Unternehmen zu Unternehmen und von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich dar. Die Autor/innen fordern dazu auf, die Strukturprobleme rasch anzugehen und sie unterbreiten Vorschläge für eine sozial und ökologisch nachhaltige Industriepolitik.  Die seitens der Stiftung neue Länder geförderte Studie kann online bei der Stiftung bezogen werden, alternativ hier bei mir als PDF-Datei (4 MB).

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